Malen mit Ölpastellkreiden
Ich konnte einfach nicht lange warten und habe mir, nach meinen ersten anfänglichen Versuchen mit ganz, ganz billigen Ölkreiden jetzt erst einmal vernünftige angeschafft. Da ich jedoch nicht weiß, ob das auf Dauer mein Medium wird, habe ich zunächst von der Anschaffung eines ganzen Sets abgesehen und mir hier vor Ort in der Kunstbedarfsabteilung des Bastelladens 5 einzelne Ölpastellkreiden der Marke Jaxon gekauft und zwar weiß, orangegelb, gelbgrau (das ist ein hellolivgrüner Farbton), gebr. Umbra (eher so hell wie Siena) und dunkelbraun (da ist mir die Marke VanDyke reingerutscht).
Der erste Strich mit diesen Farben war schon die reinste Offenbarung. Ein weicher Abrieb. Dann das vermalen mit anderen Farben – problemloses verreiben und ineinandermalen. Herrlich.

Erfahrene Ölpastell-Künstler schwärmen ja von ganz anderen Farbikaten, die sicherlich noch weicher sind, sich noch besser vermalen lassen aber für mich als Laie auf dem Gebiet muß ich schon sagen, daß es schon wirklich eine tolle Sache ist und zum Ausprobieren allemal reicht, die preiswerteren Ölkreiden der gehobenen Preisklasse zu nehmen. Mein ganz, ganz billiges Set – siehe vorheriges Posting – wird demnach aber wohl über kurz oder lang in den Mülleimer wandern. Solche Fabrikate können Anfänger auf dem Gebiet wirklich abschrecken und vermeiden, daß sie mehr auf dem Gebiet Pastellmalerei / Ölkreidemalerei machen.
Hier nun mein 1. Werk mit richtig echten Ölkreiden. Da dunkelbraun die dunkelste Farbe war, die ich hatte, sind die Kontraste nicht so stark, evlt. arbeite ich da nochmal nach, dann kommt die Blüte der Sonnenblume noch plastischer hervor.
Das Format ist irgendwo bei ca. 25 x 35 cm

Am 9. Januar 2008 um 13:45 Uhr
Hallo,
dein Bild gefällt mir sehr gut. Es wirkt sehr lebendig und frisch. Also der Versuch ist dir super gelungen!
Grüßli Timea